squares on both sides

squares on both sides: dunaj

iDunaj ist das zweite Album von squares on both sides, dem musikalischen Projekt des Wahlberliners Daniel Bürkner. Der 23jährige nimmt seine Stücke alleine auf, verwebt eine Vielzahl von Instrumenten wie akustische und elektrische Gitarren, ein Harmonium, ein Klavier sowie seinen zurückgezogenen Gesang zu stillen Assemblagen. Das Resultat ist, obwohl über längeren Zeitraum entstanden, eine in sich geschlossene Einheit, natürlich in der squares on both sides eigenen offenen Sprache. Diese Sprache ist reduziert und wohl gewählt; und doch findet sich bei aller kompositorischen Strenge eine Ausgelassenheit in den Stücken, die von Bürkners Spielraum innerhalb der von ihm selbst gezogenen Fäden zeugt. Dunaj schließt an das vorhergegangene Album croquet an, teilt mit ihm eine charakteristische Bild- und Klangsprache und stellt doch einen vollkommen neuartigen Kosmos dar. Aus den einstigen düsteren Vernebelungen durch elektronische Zwischenstücke sind dezente elektronische Ströme geworden, die die organischen Bestandteile der Musik an wohl gewählten Stellen umfließen. Einschnitte an der Oberfläche werden sichtbar, durch die das Licht verspielter Glockenspiele und einer Melodika dringt. Das wiederkehrende Motiv des Vogelgesangs auf dunaj lenkt den Eindruck weiter in die Richtung eines lichten, offenen Raums. Und doch steht bei der Musik von squares on both sides ein verdunkelter Rätselcharakter nach wie vor im Vordergrund. Der Vogelgesang ist schließlich zumeist kaum hörbar oder verfremdet. Die eigentümliche Qualität der Aufnahme, welche durchdacht das Rauschen von Field-Recordings aus Kassettenaufnahmen mit den klaren Stimmen der Instrumente verbindet, die starke Präsenz des melancholischen Gesangs sowie die minimalistischen, pointierten Arrangements lassen eine Welt in unserem Inneren entstehen, deren Bedeutung wir nicht kennen, die aber in ihrer Logik funktioniert und lebt. So führt zum Beispiel die gezielte Auslassung des Gesangs auf dem letzten Stück CSAD dazu, dass wir den Gesang auf irgendeine Weise selbst doch hören. Ein sehr eigenes Bild entsteht auf dunaj. Bürkners Texte malen Szenarien, zu denen wir wohl nur schwerlich einen rationalen Zugang entwickeln können. Eine persönliche Welt tut sich langsam auf, chiffriert genug, um in ihrer Intimität nicht unangenehm zu werden, fremdartig und irgendwie nah zugleich, wie auch der Titel dunaj - die slowakische Bezeichnung für die Donau - suggerieren könnte. Das Rätsel, das dem Hörer aufgegeben wird, beansprucht natürlich, übt jedoch nie Zwang aus. Der Hörer muss sich darauf nicht einlassen, aber er darf es. Wärmstens ans Herz gelegt sei es ihm auf jeden Fall.

Dunaj is the second album of squares on both sides, the musical project of the Berliner-by-choice Daniel Buerkner. The 23-year-old is recording his tracks all by himself, interweaving a wide range of instruments, such as acoustic and electric guitars, a harmonium, a piano and his withdrawn singing to create calm assemblages. Despite having been generated over a long period of time, the result is a self contained unit, of course set in the open language that is characteristic to the music of squares on both sides. This distinct language is reduced and well chosen; and yet, within all of the compositorial stringency, a kind of jollity can be found that is evidence of the wide scope Daniel Buerkner can still act within, the space there is between the threads he strung himself. Sharing a characteristic picture and sound language, dunaj continues the tradition of the last album croquet and yet opens up a whole new cosmos. The dark smokescreens, that electronic interludes once created, have turned into lifting electronic streams, unobtrusively laving around the organic parts of the music at carefully chosen moments. Apertures on the surface become visible, and the light of playful chimes and a melodica can be seen. The repeating motive of singing birds on dunaj pushes the impression further in the direction of a musical clearance. And yet, the main emphasis in squares on both sides' music remains a darkened character of puzzle. After all, the birds' singing has either been alienated or can hardly be heard. The peculiar quality of the recording, which thoughtfully combines the hissing of field recordings from a tape recorder with the clear voices of the instruments, the strong presence of the melancholy singing, as well as the minimalist, pointed arrangements create a world within ourselves, which doesn't reveal its meaning to us, but somehow, in its very own logic works and lives. The intentional omission of the singing on the last track CSAD, for example, makes the singing in some way audible within our selves. A picture of its own comes into being on dunaj. Buerkner's Lyrics draw scenarios to which we will hardly be able to develop a rational access to. A personal world slowly opens up, puzzled enough to keep its intimate space far from awkwardness; outlandish and somehow close at the same time, like the title dunaj - the Slovak term for the river Danube - could suggest. The puzzle, the listener is confronted with is of course demanding, but never with enforcement. You don't have to get involved with it, but you're invited to. In any case, it's recommended warmly to you.

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